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Sonntag, 29. Dezember 2024

IceFighters Leipzig 6:2 Saale Bulls Halle

28.12.2024 / 20:00 Uhr 
anona Icedome
Oberliga Nord (3.Liga)
Zuschauer: 2500 AV (etwa 250 Gäste)

Zum ,Hopping' Jahresabschluss im Jahr 2024 sollte es in den ,Kohlrabizirkus' nach Leipzig gehen. Bis 1995 würde die Halle noch als Markthalle genutzt, wo u. a. Kohlrabi verkauft würde. Die Halle besteht aus einer Süd und einer Nordkuppel. In ferner Zukunft sollen IceFighters in die Südkuppel umziehen, sofern die Pläne realisiert werden können! Seit 2018 spielen Sie in der 2500 fassende Nordkuppel, die aus fertigen Tribünen besteht.

Die war natürlich im ‚Derby‘ gegen die  Saale Bulls Halle restlos ausverkauft. Das beflügelte die IceFighters so sehr, das es in Minuten 16 schon 4:0 stand. Das nahm die aktive Fanszene der Hallenser zum Anlass alle Banner abzuhängen u. a. ein Freundschafsbanner von den Indians aus Hannover. Vorher hat die ,Goons' zur gemeinsamen Zugfahrt in die Messestadt aufgerufen, den folgten 30 Leuts mit paar Pyro Erscheinungen. Von den etwa 250 Gäste beteiligte sich nur der Mittelblock am Support, man muss ihnen zugutehalten, dass Sie gegen eine Plexiglasscheibe ansingen mussten und der Spielverlauf auch nicht optimal war. Anders die ‚Blaue Wand‘, auch nach den zwischenzeitlichen 4:2 herrschte durchweg gute Stimmung. Nach den Powerplay Tor in Minuten 29 zum 5:2 konnte auch noch die Sitzplätze mit eingebunden werden. Ab diesen Zeitpunkt würde die Führung gekonnt heruntergespielt, es folgte nur noch ein Empty Net Goal zum 6:2 Endstand. So konnte die Leipziger die ‚Derbybilanz‘ auf 2:1 verkürzen in der aktuellen Saison.


Montag, 23. Dezember 2024

EV FÜSSEN 4:5 n.V SC RIESSERSEE

22.12.2024 / 17:00 Uhr
BSP-Arena am Kobelhang 
Oberliga Süd (3.Liga)
Zuschauer: 2835 (etwa 200 Gäste)

Im Rahmen des „FIASSA HOCKEY DAYS" empfing der EV Füssen den Traditionsrivalen vom SC Riessersee zum „Altmeisterderby" in der großen Arena am Kobelhang. Beide Vereine zählen zu den ältesten Vereinen Deutschlands. Die Heimmannschaft gründete sich 1922 im Gasthof zur Sonne, wobei 2 Jahre später mit Eishockey Spielen begonnen würde. Zwischen 1949 und 1973 holten die Füssener mit 74 Spielern und 5 Trainern sage und schreibe 16 Titel, weshalb bis heute der EVF immer noch der Nachkriegsrekordmeister ist. 1952 und 1964 würde der Spengler Cup in Davos gewonnen. Die Eishockeyabteilung des SC Riessersee würde genau vor 101 Jahren am 23.12.1923 gegründet, als sich die gesamte Eishockey-Abteilung des Münchner Eislauf-Vereins von 1883 (MEV) für einen Vereinswechsel in die Marktgemeinde entschließt. Gründungsväter der Eishockeyabteilung waren Franz Kreisel und der damalige deutsche Meister im Eisschnelllauf, Karl Neustifter. Die Spielstätte in den ersten Jahren war der Rießersee und auch Gründungsort. In den Jahren zwischen 1927 und 1981 würden 10 Meistertitel eingespielt.

Mit den „Fiassa Hockey Days“, wo drei Spiele hintereinander in der Arena ausgetragen werden, erhoffen sich die „Allgäuer" regen Zuschauer Zuspruch, um hohe Einnahmen zu generieren. Da fast 3000 Zuschauer in die Arena am Kolbenhang pilgerten, was eine Stadionauslastung von 77 Prozent ergab, ist der Einstieg in die Hockey Days als positiv zu betrachten. Beim ersten Heimspiel in dieser Saison gegen die „Werdenfelser", wo noch in der kleinen Halle nebenan gespielt würde, kamen lediglich 1098 Zuschauer in die knapp 1400 fassende Halle.

Zum Intro präsentierte der Füssener Fanclub namens „Bengaloz" eine kleine Choreografie zum 15. Geburtstag der Gruppierung. Dabei würde eine Blockfahne hochgezogen, wo passend zum Name des Fanclubs ein kleiner Bengalo in die Höhe gestreckt würde. Links und rechts würden kleine Fähnchen gewedelt. Umrahmt würde das mit einem Spruchband auf Tapete "Meine Liebe Eissportverein". Die Gäste aus Garmisch die unter Begleitung der Staatsmacht über einen Hintereingang ins Stadion geleitet würden verzichteten auf eine optische Aktion. Aber in Sachen Support besser aufgelegt waren als die Heimkurve, wobei das junge Semester um die „Ultras Garmisch" auch andere Teile der Fangemeinde animieren konnte. Anders auf der Heimseite, wo nur der harte Kern um die „Bengaloz" für Derbyatmosphäre sorgte.

Das Spiel geschähen auf dem Eis war, sehr vom Kampf geprägt mit vielen Strafen. Wobei das erste Drittel den Garmischer gehörte und auch mit der Pausenführung gekrönt würde. Ab dem zweiten Drittel würden die Füssener stärker und egalisierten erst den Spielstand um später in Führung zu gehen. Aber die hielt nicht lange stand und es gab den erneuten Ausgleich. Keine 2 Minuten später die erneute Führung der "Allgäuer". Die würde 10 Minuten vor Schluss wieder egalisiert was zur Overtime führte. In der wurden die zwei Punkte mit an die Zugspitze genommen und das nicht unverdient.

Mittwoch, 18. Dezember 2024

Montag, 18. November 2024

Sonntag, 17. November 2024

FC KUFSTEIN 1:6 AUSTRIA SALZBURG

 

16.11.2024 / 14:00 Uhr
Grenzlandstadion
Regionalliga West
Zuschauer: 713 (etwa 300 Gäste)

Fotos:    Stadionhüpfer - INkognito
Bericht: Mittel - Michi

Der November schenkte nochmal einen raren Sonnen-Tag und was ließe sich mit einem solchen besser anfangen, als einen Ausflug zum Fußball zu unternehmen? Spontanes Ziel war Kufstein in Tirol, wo ein Doppler aus Fußball und Eishockey lockte. Der FC Kufstein sollte uns nicht zum ersten Mal sehen. Bereits vor einigen Jahren waren wir bereits zu einem Pokal-Match vor Ort, wo der Deutsche Meister von 1941 Rapid Wien sich die Ehre gab. Mit der Austria aus Salzburg bat nun ein weiterer österreichischer Hochkaräter zu einem Ligaspiel in der Regionalliga West zum Tanz. Einmal mehr wurde zur Anreise die Deutsche Bahn gewählt. Von München aus ist Kufstein innerhalb von gut einer Stunde schnell zu erreichen.
 
Auch die Fanszene aus Salzburg hatte zur Anreise mit dem “Bayernticket” aufgerufen und so stieg der Salzburger Zugführer-Mob, argwöhnisch von deutschen Polizeibeamten beäugt, in Rosenheim zu. Eine österreichische Direktverbindung Salzburg- Kufstein gibt es nicht, so dass die Salzburger den Umweg über Bayern nehmen mussten. Für die Austrianer hatte das Spiel aus einer regionalen Komponente eine gewisse Brisanz. Kufstein liegt im Land Tirol, in dem Wacker Innsbruck die vorherrschende Macht ist. Innsbruck und Salzburg führen eine traditionelle Feindschaft. Der FC Kufstein hingegen verfügt über keine eigene Fanszene.
 
Bei der Ankunft in Kufstein wartete daher bereits ein für österreichische Verhältnisse großes Polizeiaufgebot. Zahlreiche Aufkleber am Wegesrand zeigten, dass die Innsbrucker offenbar den Salzburgern deutlich machen wollten, in wessen Revier man sich hier bewegte. Späher oder motivierte Truppenteile konnten jedoch weder vor, während noch nach dem Spiel ausgemacht werden. Die Salzburger Szene ist stark ultra-lastig und kann sich offenbar erfreulicherweise nicht über mangelnden Nachwuchs beklagen. Die dramatische Geschichte von Austria Salzburg wird hier als bekannt vorausgesetzt. Es kann aber nicht oft genug lobenswert erwähnt werden, dass bei Austria Salzburg tatsächlich die Fans den Verein leben und so mancher, der heute auf den Rängen steht, morgen wieder den Rasen seines Vereins mäht. Gesellschaftlich vorbildlich ist auch das Zusammenleben der Generationen, so ist der bekannte Capo Salvatore auch im gesetzteren Alter noch mit Feuereifer für seine Kurve aktiv.

Die Stadt Kufstein ist rein architektonisch und von ihrem Flair her einen Besuch wert. Nach einer opulenten Mahlzeit und dem ersten von vielen Bierchen des Tages in der berühmten „Goldenen Gasse“ ging es zum Spielort, wo neben einem bekannten Bayern-Amateure-Hopper mit Frau und Kind auch ein Sportfreund eines gewissen Ostberliner Sportvereins angetroffen wurde. Auch heute dürfte das Hopper-Aufgebot nicht gering gewesen sein, stellte die Länderspielpause doch viele Fanatiker vor die Frage, was denn mit dem schönen Tag anzufangen sei. Das Stadion begeistert durch das malerische Bergpanorama zu beiden Seiten des Spielfelds. Während die Gäste unter zwei kleinen Überdachungen untergebracht waren, die eher an Fahrrad-Abstellhäuschen erinnern, sind sonstige Anhänger auf einer großen, nur teilweise überdachten Tribüne untergebracht.
 
Die Atmosphäre insgesamt entspannt, auch der Stadionsprecher freut sich offenherzig über die Gäste aus dem Salzburger Land. Sie stimmen zwar gelegentliche Schmähgesänge gegen das verhasste Tirol an, sind aber ansonsten eher guter Laune. Dazu trägt natürlich auch der Spielverlauf bei. Austria Salzburg kämpft gegen das neureiche Imst um die Tabellenführung in der Regionalliga West. Nur der Meister kann auf den Aufstieg hoffen. Während Salzburg also oben mitkämpft, steht Kufstein eher im Tabellenkeller. Vom angekündigten harten Kampf, den Kufstein den Salzburgern bieten will, ist nicht so viel zu spüren, wenngleich das Ergebnis freilich drastischer ausfällt, als zu vermuten ist. Die Gäste-Fans aus Salzburg erfreuen nicht nur mit einfallsreichen Gesängen das Ohr des geneigten Hoppers, „Anspieltipp“ ist der Austria Salzburg-Song „Go Go Goal“, der leidenschaftlich intoniert wurde. Dazu wurden immer wieder Bengalos abgebrannt, die gut zur Untermalung der Gesänge beitrugen. Insgesamt ein gewohnt guter Auftritt der Austrianer, der einen schönen Hopping-Ausflug abrundete!
 

                                             


                                            

                                           
                                         
                                            

                                            

                                            

                                            

                                            

                                            

                                            

                                            

                                            

                                            

                                            

                                            

                                           

                                            

                                            

                                            

                                           

                                            

                                           

                                            

                                           

                                           


                                         

SSV REUTLINGEN 0:1 VFR AALEN

26.04.2026 / 15:30 Uhr Stadion an der Kreuzeiche Oberliga Baden - Württemberg (5.Liga) Zuschauer: 2006 (etwa 400 Gäste) Auslastung: 13,17 Pr...